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17. Dezember 2021

Interview zu den Mitmach-Tagen der Swisttaler Grundschulen

Spannend und abwechslungsreich wurden die „Mitmach-Tage“ für die Swisttaler Grundschulen an der Gesamtschule Swisttal gestaltet. Neben Chemie, Physik und Technik, durften alle Viertklässler die ortsansässige Gesamtschule hautnah kennenlernen. Frau Merkel, Frau Müller, Herr Dr. Förster, Herr Köchling und die Sporthelferinnen und Sporthelfer zeigten vollen Einsatz, der bei den Grundschülerinnen und Grundschülern großen Zuspruch erhielt.

Frau Merkel, Sie haben die Sporthelferinnen und Sporthelfer bei der Zusammenstellung der Stationen in der Turnhalle beraten, Aufsicht geführt und an einzelnen Stationen unterstützt. Was sind Sporthelfer eigentlich?

Sporthelferinnen und Sporthelfer sind speziell ausgebildete Jugendliche unserer Schule, die Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler in der Schule gestalten und durchführen. Ich möchte unseren Sporthelferinnen und Sporthelfern ganz besonders danken. Sie haben viele abwechslungsreiche Bewegungsstationen in der Turnhalle organisiert. Diese sollten einen Eindruck vermitteln, was im Sportunterricht, dem Sportprofil und den AGs an der Gesamtschule alles angeboten wird.

Welchen Sportarten haben Sie präsentiert?

Es wurden bekannte Sportarten, wie Fußball und Basketball angeboten. Aber auch Badminton, Turnen am Gerät und leichtathletische Übungen wurden von den Grundschülerinnen und Grundschülern mit Begeisterung aufgenommen. Alle waren mit Spaß bei der Sache und hätten gerne noch mehr Zeit hier verbracht.

Herr Köchling, im Bereich Technik bekamen die Grundschülerinnen und Grundschüler einen Einblick in die Kunststoffverarbeitung. Was genau durften die Kinder bearbeiten?

Na, Christbaumschmuck natürlich.

Das hört sich spannend an. Und wie genau wurde gewerkelt?

Nachdem zunächst eine kleine Holzfigur (eine kleine Glocke) von Hand bearbeitet worden war, wurde diese auf einem sog. Tiefziehgerät platziert. Mit Hilfe von sehr heißer Luft und Unterdruck wurde dann eine Kunststofffolie (PE) über der Form erhitzt, sodass sie die Form der Holzfigur annahm. Nach dem Erkalten haben die Schüler die nun fertige Glocke ausgeschnitten, golden lackiert, einen Draht zur Aufhängung hergestellt und an der Glocke angebracht. Fertig war der Christbaumschmuck! Ein Projekt, das Holz-, Kunststoff- und Metallverarbeitung in einem kleinen Maßstab in sich vereinte.

Herr Dr. Förster (Chemielehrer) hat mit den Grundschülerinnen und Grundschülern experimentiert. Die Kinder berichten von Experimenten mit Backpulver und Essig – was genau haben Sie gemacht?

Wir haben mit Backpulver und Essig eine Kerze gelöscht, also mit einem chemischen Feuerlöscher experimentiert. Außerdem haben wir die Wirkungsweise von Superabsorbern in Babywindeln untersucht.

Wichtig war uns, dass die Experimente auch für Kinder in dem Alter erklärbar sind und nicht nur Zauberei. Die Kinder können logische „Wenn-dann-Beziehungen“ knüpfen und zu Hause ihren Eltern die Experimente erklären. In Physik wurden Stationen aufgebaut, die Frau Müller mit den Schülerinnen und Schülern durchgegangen ist (Kerzenversuche, Versuche zu Luft usw.).

Die Gesamtschule Swisttal ist Mitglied im zdi-Netzwerk (Zukunft durch Innovation). Dies ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Frau Müller haben Sie einen spannenden Einblick in diesen Bereich gegeben!

Unser Angebot konzentriert sich auf die typischen naturwissenschaftlichen Schulfächer Chemie und Physik. Aus Hygienegründen mussten die Experimente von den Lehrkräften demonstrativ durchgeführt und erläutert werden. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich aber, dass sie so trotz der Corona-Krise diesen kurzen Ausflug antreten durften und zeigten sich begeistert von den oftmals überraschenden Facetten der Naturwissenschaft.

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