Abenteuer Alpen: Von Hütte zu Hütte durch die Silvretta
Auch in diesen Sommerferien hieß es für eine Gruppe wanderbegeisterter Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Swisttal wieder: Rucksäcke packen und ab in die Berge! Bereits traditionell ging es gemeinsam mit Schulsozialpädagoge Bruno Riffeler auf eine mehrtägige Hüttentour durch die Alpen – dieses Jahr führte der Weg in die beeindruckende Silvretta-Region im Grenzgebiet zwischen Österreich und der Schweiz.
Ein holpriger Start und imposante Kulissen
Die Anreise über München und Innsbruck nach Zams hatte es durch Verspätungen der Bahn bereits in sich: Mit dreieinhalb Stunden Verzögerung erreichte die Gruppe ihr erstes Etappenziel. Belohnt wurden die Teilnehmenden jedoch mit einer abenteuerlichen Fahrt im Allrad-Bus hinauf zur Skihütte Zams, die mit einem fantastischen Panoramablick ins Tal aufwartete.

Am nächsten Tag startete die eigentliche Wandertour per Seilbahn und Bus vom Ausgangspunkt Ischgl. In den folgenden Tagen meisterte die Gruppe eindrucksvolle Tagesetappen mit reinen Gehzeiten zwischen 4 und 8,5 Stunden sowie 400 bis 900 Höhenmetern im Auf- und Abstieg.
Die Route im Überblick:
-
Start: Ischgl
-
Heidelberger Hütte
-
Jamtalhütte
-
Wiesbadener Hütte
-
Saarbrücker Hütte
-
Tübinger Hütte
-
Ziel: Rückkehr nach Ischgl / Zams
Regengüsse, Duschluxus und starke Gemeinschaft
Wettertechnisch war von strahlendem Sonnenschein bis hin zu kräftigem Dauerregen am zweiten Tag fast alles vertreten. Auch die Trockenheit des Hitzesommers machte sich bemerkbar: Während auf den ersten Hütten noch warmes Wasser zur Verfügung stand, mussten die Betreiber auf den höher gelegenen Etappen das Wasser stark rationieren. Eine einfache Katzenwäsche musste reichen – umso größer war die Freude, als nach der sicheren Rückkehr per Anhalter, Bus und Seilbahn in Zams wieder eine heiße Dusche wartete!
Trotz der körperlichen Anstrengungen verliefen alle Etappen ohne gefährliche Zwischenfälle, und die Gruppe wuchs über die Tage hinweg eng zusammen. Weder der anhaltende Regen noch die vierstündige Verspätung bei der bahntechnischen Heimreise konnten die hervorragende Stimmung und die Begeisterung für das alpine Abenteuer trüben.


