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Workshop zu Berufswahlmöglichkeiten im Bereich Naturwissenschaften

Als Lebensmittelchemiker versuchten sich die Schülerinnen und Schüler der 9b bei ihrem Besuch im Deutschen Museum Bonn im Januar 2023. In einem durch Mittel der „Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation – zdi.NRW“ (zdi-portal.de) ermöglichten Workshop lernten die 24 Jugendlichen Berufswahlmöglichkeiten im Bereich Naturwissenschaften kennen und legten dabei auch den Laborkittel an.

Unter fachkundiger Anleitung eines Chemikers nahmen die Neuntklässler zunächst die Inhaltsstoffe beliebter „Durstlöscher“ unter die Lupe. Dass der überzuckerte Milchkaffee aus dem Kühlregal so wenig leistungsfördernd ist wie die 1,5l-PET-Flasche Eistee haben sich die Neuntklässler wohl schon gedacht. Was der eigene Körper aber mit  Zusatzstoffen von A wie Antioxidationsmittel bis Z wie Zellulose anfangen soll, konnte ihnen zum Glück Dr. Rajca erklären: „Günstigstenfalls gar nichts.“  Dabei sei gegen Kaffee und Tee an sich gar nichts einzuwenden, so der Chemiker.  Am besten helfe bei Durst aber Wasser mit Zitrone und , ja, etwas Zucker.

Dann ging es an Erlenmeyerkolben und Schutzbrille. In einem von drei Experimenten entzogen die Nachwuchschemiker mittels Filtrierung orangenem Multivitaminsaft seinen Farbstoff. „Ich weiß noch nicht wozu, aber interessant.“ urteilte einer der Teilnehmenden.

Der Frage „Wozu?“ konnte dann am Nachmittag nachgegangen werden. Bewerbungstraining stand an, und es ging weiter um Chemie. Zuallererst musste sich die Klasse in kürzester Zeit Faktenwissen über den Beruf des Lebensmittelchemikers aneignen. Voraussetzungen, Lernorte, Einkommensmöglichkeiten galt es anschließend in Teamvorträgen am Flipchart zu präsentieren. Unter dem kritischen Blick eines erfahrenen Bewerbungscoachs meisterten unsere Schüler auch versteckte Prüfungsaufgaben instinktsicher und mit Teamgeist. Sie erfuhren auch, was die Füße so alles über einen Vortragenden sagen. Den Abschluss bildeten Rollenspiele zum Thema „Wie präsentiere ich meine technische Innovation?“ Erstaunlich, wie viele alternative Verwendungsmöglichkeiten eine handelsübliche Babywindel haben könnte.

Die leise gehegte Hoffnung, man könne im Anschluss noch bei nicht leistungsfördernden Getränken „ein bisschen in der Stadt abhängen“ erfüllte sich leider nicht, bedauerten auch die begleitenden Lehrer Herr Förster und Herr Wach. Zu viel gab es zu forschen und zu präsentieren. Mehr Glück beim nächsten Mal!

 

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